So geht Stressmanagement: 10 Tipps für eine bessere Work-Life-Balance

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Wie funktioniert Stressmanagement und wie schafft man eine gute Work-Life-Balance? Und wer ist überhaupt dafür verantwortlich? Der Arbeitgeber oder das Team? Bei pcode begleiten uns die wichtigen Fragen rund ums Thema Work-Life-Balance täglich. Welche Schlüsse wir bereits gezogen und welche Erfahrungen wir gemacht haben, erzählen wir Dir in diesem Artikel.

Tipps fürs Stressmanagement – so vereinst Du einen entspannten Alltag und Produktivität

Wer ins pcode Team kommt, macht das vermutlich auch wegen der Atmosphäre im Team und unserem Hang zu New-Work-Themen. Wir gehen offen miteinander um und finden so Lösungen für individuelle und gemeinsame Herausforderungen. Deshalb haben wir uns als Team Folgendes vorgenommen, um auch an stressigen Tagen immer schön entspannt und gleichzeitig produktiv zu bleiben:

1.) Flexible Zeiteinteilung und freie Gestaltung der Arbeitszeit

Jede:r Member:in in unserem Team kann sich die Zeit frei einteilen und so an den eigenen Alltag und Besonderheiten wie ein nebenberufliches Studium anpassen. Auch was in den Stunden konkret erledigt wird, darf sich jede:r selbst einteilen – solange Deadlines und Vereinbarungen eingehalten werden.

2.) Reduzierung der Meetings

Meetings sind langweilig! Ja, jetzt haben wir es gesagt. Und nein, das trifft natürlich nicht auf jedes Meeting zu, manche sind furchtbar aufregend und bringen uns auf neue Ideen. Aber im Allgemeinen gilt: Die meisten Meetings hätte man ohne Verluste durch eine Slack-Nachricht ersetzen können.

3.) Focus Working Hours

Jede:r kann sich sogenannte Focus Working Hours eintragen und diese nach Wunsch auch den anderen Member:innen mitteilen. In diesen Stunden konzentrieren wir uns ausschließlich auf die wichtigsten Tasks des Tages und akzeptieren weder spontane Meetings noch kümmern wir uns um Slack- und E-Mail-Notifications. Diese Zeit hilft uns, unsere ganze Kreativität und Produktivität auf einen Task zu fokussieren.

4.) Einschränkung der Slack Notifications

Um die Focus Working Hours zu realisieren, schränken wir unsere Notifications zumindest für diesen Zeitraum deutlich ein. Du kennst sicher diesen kleinen Moment, in dem eine Nachricht aufpoppt und Du “nur mal kurz schauen” willst. Stunden vergehen und die eigentliche Arbeit bleibt liegen. Das vermeiden wir auf diesem Weg zumindest während der Focus Working Hours komplett.

5.) Kommunikationsregeln

Wir nehmen uns vor, immer offen und transparent miteinander zu kommunizieren, sodass wir uns häufiges Nachfragen und so manchen Fehler gleich vorweg sparen.

6.) Homeoffice, Remote, Büro oder Workation

Wenn Du Deine Arbeit zu Hause oder vielleicht sogar am Strand erledigen kannst, dann fühlt sie sich wie Urlaub an. Das kannst Du uns glauben. Ab und zu ist es aber umso schöner, die Kolleg:innen im Büro persönlich zu treffen und mit ihnen mit einem Kaltgetränk auf ein geschafftes Projekt anzustoßen. Homeoffice ist eben nur dann cool, wenn man die freie Wahl hat. Und genau das leben wir bei pcode.

7.) Mentoring

Neue Member:innen bekommen bei uns eine:n Mentor:in zur Seite gestellt, damit man sich richtig gut hier einleben kann. Fragen und Probleme werden so direkt aus dem Weg geräumt.

8.) Möglichkeit für kurzfristigen Urlaub

Du willst Dir Urlaub nehmen? Pech gehabt, das hättest Du mal besser vor 6 Monaten in einen nicht funktionierenden Excel Sheet eingetragen. Was meinst Du damit, dass Du dringend mal eine Auszeit brauchst oder Dich um jemanden aus Deiner Familie kümmern musst? Es gibt da ein Projekt zu erledigen!

Genau so sollte es nicht sein. Denn Member:innen sind immer Menschen mit privaten Angelegenheiten und persönlichen Bedürfnissen. Deshalb bemühen wir uns, immer auch spontan Urlaub zu ermöglichen.

9.) Flache Hierarchien

“Einfach machen und sich erst später dafür entschuldigen” galt lange als der Slogan hipper Unternehmen. Geht’s noch besser? Ja. Wenn Du Dich gar nicht entschuldigen musst. Schließlich gibt jede:r ihr oder sein Bestes in der Arbeit und setzt richtig tolle Projekte um. Hierarchien brauchen wir nicht – Tipps und Austausch auf Augenhöhe mit gleichgestellten Kolleg:innen ist uns einfach lieber.

10.) OKRs und persönliche Ziele

Jede:r von uns setzt sich OKRs  – Objectives and Key Results – sowohl auf Unternehmensebene als auch als persönliche Ziele und committet sich dazu. So wissen alle, warum sie etwas machen – und bleiben motiviert am Ball. Ein schöner Nebeneffekt: Wir können uns auch gegenseitig pushen und motivieren, individuelle oder gemeinsame Ziele zu erreichen.

Wir bemühen uns im Team darum, diese Maßnahmen umzusetzen, um die Zufriedenheit hochzuhalten und den Stress aller Member:innen möglichst stark zu minimieren. Ob wir dabei bereits perfekt sind? Natürlich nicht. Von ein paar Fails erzählen wir Dir noch im Laufe des Artikels. Wie geht es Dir damit und welche Maßnahmen setzt Du bereits um?

Arbeitgeber oder Team – wer ist für die Work-Life-Balance zuständig

Wer ist jetzt eigentlich fürs Stressmanagement des Teams verantwortlich? Die Member:innen oder der Arbeitgeber? Die Antwort ist eindeutig: beide! Ein Arbeitgeber kann immer nur die Rahmenbedingungen für optimale Work-Life-Balance und Arbeiten ohne negativen Stress schaffen.

Umgesetzt muss das durch die Member:innen werden. Und ganz ehrlich? Das kann anfangs ziemlich herausfordernd sein, wenn man einen stressigen Alltag mit strikten Regeln gewohnt ist. Schließlich macht Stress süchtig – so absurd das auch klingt – und wer jahrelang strenge Vorgaben für seinen Alltag bekommen hat, muss die Freiheiten erst einmal genießen lernen. 

Von einer ausgewogenen Work-Life-Balance profitieren aber alle – und genau deshalb gehen wir diesen Weg gerne.

Kleine Maßnahmen, große Auswirkungen

Natürlich haben wir im pcode Team noch an der einen oder anderen Ecke Verbesserungspotenzial im Stressmanagement. So darf sich unser Umgang mit Slack-Benachrichtigungen noch verbessern und einmal gesetzte Prioritäten sollten nicht mehr so leicht umgeschmissen werden können. Und dennoch wirken sich die Maßnahmen schon jetzt positiv auf unseren Alltag und unsere Zufriedenheit als Member:innen aus.

So ist es zum Beispiel unserer Memberin Simone möglich, neben Arbeit und Studium auch ihren Hobbys regelmäßig nachzugehen. Dafür liegen ihr ein flexibler Alltag mit geregelten und fixierten Auszeiten besonders am Herzen. Ohne diese würde sie wohl immer nach “schneller, besser und mehr” streben.

Für Lisi basiert eine gute Work-Life-Balance vor allem auf Planung und Organisation, die aber auch Freiraum lässt. Selbst kämpft sie aktuell noch etwas mit ihrer FOMO – also der Angst, etwas zu verpassen. Mit dem “Druck”, Mails sofort zu beantworten oder Slack-Benachrichtigungen anzuschauen, direkt, nachdem sie aufgepoppt sind, lernt sie aber gerade umzugehen.

Nico bewegt sich gerne, um sich neu zu sortieren. Ihm hilft es, sich von den Dingen erst einmal zu distanzieren und in die Vogelperspektive zu wechseln. Das schafft er zum Beispiel, indem er Spazieren geht und auch räumlich einen Abstand zur Arbeit schafft. Dann fällt es ihm leichter abzuwägen, welche Tasks Priorität haben und welche vielleicht ganz wegfallen, weil sie nicht mehr notwendig sind, wenn man das große Ganze betrachtet.

Bei all dem Hype und der Sinnhaftigkeit, die das Thema Work-Life-Balance mit sich bringt, ist sie natürlich nicht der heilige Gral, der alle Probleme beseitigt. Unser Member Philipp hat es treffend auf den Punkt gebracht: “Bevor man sich meiner Meinung nach mit Work-Life-Balance beschäftigt, sollte man sich die Frage stellen, ob einem seine Arbeit überhaupt Spaß macht. Nur, wenn man diese Frage an den meisten Tagen mit "Ja" beantworten kann, ist es überhaupt möglich, eine gute Work-Life-Balance zu schaffen. Wenn das nicht der Fall ist, leidet das ganze "Life" darunter.

Du möchtest Deine Erfahrungen und Tipps mit uns teilen – oder hast einfach Lust auf guten Kaffee und ein tolles Gespräch? Dann schau bei uns im Büro vorbei. Für einen gemütlichen Austausch sind wir immer zu haben.

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