praktikant:innen-sommer bei pcode - wie pcode drei schülerinnen bei ihrer diplomarbeit unterstützt

Sarah, Marah, Vanessa lachen uns entgegen.Sarah, Marah, Vanessa lachen uns entgegen.

Sommer, Strand, Ferien: Für viele Schüler:innen ist das die schönste Zeit des Jahres. Doch während viele die wohlverdiente freie Zeit am Meer oder Badesee genießen, gibt es jedes Schuljahr Jugendliche, die die ersten Arbeitserfahrungen sammeln und Unternehmensluft schnuppern. Bei pcode konnten wir diesen Sommer einen regelrechten Praktikant:innen-Rekord verzeichnen: Gleich vier Schüler:innen der HTL Leonding, und eine Schülerin der HLW für Kommunikations- und Mediendesign Linz haben bei uns während ihrer Sommerferien ein Praktikum gemacht. Grund genug für uns, Euch diese fünf Nachwuchskräfte genauer vorzustellen.

Den Anfang machen dabei Marah Steigersdorfer, Sarah Feichtinger und Vanessa Primetzhofer, die gemeinsam mit pcode ihre Diplomarbeit schreiben. Wir betreuen die drei Schülerinnen bereits seit Frühling 2021, durften ihnen aber im Sommer diesen Jahres für fünf Wochen ein Praktikum bei uns anbieten.

pcode: Liebe Marah, steigen wir direkt ein: Auf einer Skala von 1-10: Wie gut hat es Dir bei pcode gefallen?

Marah: Ich würde sagen, ungefähr eine 8. Es war auf jeden Fall eine super Erfahrung. Schade fand ich einzig, dass unsere Mentor*innen zu der Zeit selbst viele Projekte betreuen mussten.

pcode: Liebe Sarah, beschreib doch bitte mal so Deine täglichen To-Dos während Deines Praktikums.

Sarah: Gern. Marah und Vanessa sind ja Klassenkameradinnen von mir, darum sind wir eigentlich immer gemeinsam in die Tabakfabrik gefahren. Meistens waren wir da dann auch die Ersten im Office, das frühe Arbeiten hat uns zeitlich einfach auch voll gut gepasst. Unsere „Hauptaufgabe“ bestand darin, dass wir uns voll und ganz auf unsere Diplomarbeit konzentriert haben.

pcode: Das Thema Eurer Arbeit ist ja auch wahnsinnig spannend. Könnt Ihr Eure Diplomarbeit vielleicht kurz zusammenfassen?

Marah: Also kurz gesagt besteht unsere Diplomarbeit aus der Erstellung eines Fingerprint-Zugangssystem. Die Hardware sowie die Low-Level-Software haben wir zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben im Rahmen der Diplomarbeit eine Software und eine Website entwickelt, mit der man die Nutzer:innen und Türen des Systems verwalten kann.

Vanessa: Genau. Konkret soll das da so aussehen, dass bestimmten Personen der Zugang zu gewissen Türen gewährt wird und diese dann diese Türen mit ihrem Fingerabdruck öffnen können.

pcode: Was war denn dabei Eure größte Challenge?

Vanessa: Vor allem das Lernen von neuen Programmiersprachen. Ich persönlich habe auch noch nie mit Raspberry Pi* gearbeitet, das war auch erstmal eine Herausforderung für mich.

pcode: Es war uns eine Freude, Euch dabei unterstützen zu dürfen. Welche Schritte fehlen Euch denn jetzt noch, bis die Arbeit fertig ist?

Marah: Also ich würde sagen zu 90% sind wir fertig.

Sarah: Naja, vielleicht zu 85 % (lacht).

Marah: Na gut, vielleicht auch etwas weniger als 90%. Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn wir müssen erst im Februar/März abgeben. Uns fehlen jetzt noch die Schnittstellen zur Hardware, beim Frontend die Funktionalität, sowie ein Testdurchgang. Und dann müssen wir natürlich noch alles dokumentieren und niederschreiben.

pcode: Wir freuen uns schon, wenn die Arbeit fertig ist. Aber jetzt interessiert es uns noch, inwiefern Euch Eure Mentor*innen bei Eurer Diplomarbeit unterstützt haben.

Sarah: Dadurch dass wir mehrere Mentor*innen hatten, hatten wir natürlich auch verschiedene Ansprechpartner:innen. Für Fragen rund um Figma war Mali unsere erste Kontaktperson. Wenn wir bei Jira nicht mehr weiter wussten, konnten wir uns an Lisi wenden und für alles Technische an Christoph und Nico. Wobei Nico uns vor allem im Back- und Frontend weitergeholfen hat. Das war auf jeden Fall super, das Wissen von so vielen Expert:innen für unsere Diplomarbeit zu nutzen.

pcode: Unterscheidet sich denn Euer Fingerprint-System von dem Zugangssystem von anderen Unternehmen?

Vanessa: Da hast du recht, es gibt schon andere Zugangssysteme, die auf Basis des Fingerabdrucks öffnen, bzw. schließen. Uns war es wichtig, dass unser System Open Source ist. Damit ermöglichen wir es nämlich auch Privatpersonen und kleinen Unternehmen, sich ein solches Zugangssystem anzuschaffen.

pcode: Wir begleiten Euch jetzt ja schon seit Frühjahr diesen Jahres. Was ist Euch denn von diesem Prozess am meisten in Erinnerung geblieben?

Marah: Naja, das war durch Corona ja kein normales (Schul)jahr für uns. Darum war auch am Anfang die Betreuungsphase digital. pcode hat uns immer wieder Hilfestellungen gegeben, auch mal bei Schulaufgaben, wenn wir da nicht mehr weiter wussten. Außerdem war da immer ein großes Verständnis, wenn wir der Schule den Vorrang geben mussten. Und trotz Schulstress haben wir es immer geschafft, gemeinsam mit pcode Workshop-Termine zu finden, an denen alle Zeit hatten.

pcode: Ihr hattet ja insgesamt drei Workshops mit uns. Haben diese Workshops Euch denn weitergeholfen?

Sarah: Absolut! Wir hatten einen Workshop zu Figma, einen zweiten zu Jira und User Stories und einen weiteren zum „Minimal Viable Product“. Das wir unsere ganzen Ideen sortieren konnten und uns ganz auf die Diplomarbeit ausrichten konnten, hilft uns vor allem in der aktuellen Phase ungemein. Wir konnten auch wirklich alles aus den Workshops für unser Projekt anwenden.

pcode: Wo konnte pcode Euch denn am meisten bei Eurer Diplomarbeit unterstützen?

Vanessa: Puh, da gibt es einiges: Erstmal sind wir natürlich dankbar, dass Ihr uns für unsere Hardware finanziell unter die Arme gegriffen habt. Aber auch bei der Projektplanung, beim Design, den User Stories und allgemein als Sparring Partner – da gibt es wirklich so einige Bereiche, in denen wir Unterstützung von pcode erfahren haben.

Liebe Sarah, Vanessa und Marah: Auch für uns war es eine Freude, Euch bei Eurer spannenden Diplomarbeit unterstützen und begleiten zu dürfen!

Ein Praktikum oder eine feste Anstellung bei pcode klingt auch für Dich spannend? Dann melde Dich bei uns unter jobs@pcode.at – gerade haben wir mehrere Stellen ausgeschrieben und freuen uns schon darauf, Dich bei einem Kaffee bei uns in der Tabakfabrik kennenzulernen!

*Anmerkung: Raspberry Pi ist ein Ein-Platinen-Computer, mit dessen Hilfe multimediale Anwendungen gebaut und Hardware vernetzt werden kann.

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